Eisenbahnhochbrücke Hochdonn – Grundinstandsetzung der Fundamente

Bauherr

Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau

Zeitraum

2008 - 2009

Leistungen

Tragwerks- und Objektplanung vom Vorentwurf bis zur Genehmigung

Beschreibung

Zur Sicherung der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit wurden alle Einzelfundamente der Eisenbahnhochbrücke, aufgebaut aus Blockfundamenten mit aufgesetzten Pfeilersockeln aus Stampfbeton, saniert. Dabei wurden teilweise Stahlbetonmäntel um die Pfeilersockel hergestellt, welche über Bewehrungseisen im Bestand verankert wurden.
Die Eisenbahnhochbrücke Hochdonn ist eine genietete Fachwerk-Rahmenbrücke (separate Rahmen mit zwischengehängten Blechträgern) mit einer Gesamtlänge von ca. 2,2 km. Alle Rahmenbauwerke sind auf jeweils 4 Einzelfundamenten gegründet. Neben der Fundamentsanierung sind weiterhin statische Nachrechnungen nach DB-Richtlinie 805, die Ausführungsplanung zum Austausch der Kanalbrücke (Schwebeträger), die Konzeption und die Auswertung eines messtechnisch untersuchten Bremsversuches sowie Bauwerksprüfungen durchgeführt worden.