Monitoring Kurt-Schumacher-Brücke
Bauherr
Bauprojektgesellschaft Ludwigshafen mbH
Zeitraum
2025 - 2026
Leistungen
Bauwerksmonitoring
Statischen Nachrechnung mit Defiziten in den Nachweisen des Grenzzustands der Tragfähigkeit und in den Ermüdungsnachweisen
Beschreibung
Die Kurt-Schumacher-Brücke überspannt den Rhein im Zuge der B 44 und verbindet die beiden Städte Ludwigshafen und Mannheim. Die Brücke wurde 1972 als eine asymmetrische Schrägkabelbrücke mit dem Pylon am Mannheimer Ufer ausgeführt. Die Gesamtlänge der Brücke beträgt 433,5 m. Der Stromüberbau überspannt eine Länge von 287 m und wurde in Stahl ausgeführt. Im Querschnitt besteht der Stahlüberbau aus 2 getrennten Hohlkästen an denen außen beidseitig Kragarme anschließen. Für den Stromüberbau der Kurt-Schumacher-Brücke wurde eine statische Nachrechnung nach Stufe 1 und 2 der Nachrechnungsrichtlinie durchgeführt, dabei wurden einige Defizite festgestellt. Mit dem Bauwerksmonitoring soll nun zum einen das statische System des Modells verifiziert werden, außerdem sollen die Beanspruchungen in den Bereichen der Seilverankerung gemessen werden. Zusätzlich dazu werden auch ermüdungsrelevante Beanspruchungen an der orthotropen Fahrbahnplatte durch das Monitoring erfasst. Im Januar 2026 wurde ein Belastungsversuch mit einem 68 t schweren Kranfahrzeug und einer Straßenbahn mit einem Gesamtgewicht von 108,5 t durchgeführt.