Eisenbahnhochbrücke Hochdonn
Bauherr
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nord-Ostsee-Kanal, Fachgebiet Brücken, Kiel-Holtenau
Zeitraum
2002 - 2026
Leistungen
Tragwerks- und Objektplanung vom Vorentwurf bis zur Genehmigungsplanung an allen Teilen des Bauwerks
Statische Nachrechnung / Restnutzungsdauerberechnung / Ertüchtigungskonzeption
Planung und Auswertung eines Bremsversuches
Bauwerksmonitoring
Erstellung von Gutachten
Beschreibung
Die Eisenbahnhochbrücke Hochdonn ist eine zweigleisige Brücke über den Nord-Ostsee-Kanal. Die Brücke wurde 1913-1920 erbaut. Sie dient auf der Strecke der Marschbahn dem Güterverkehr und dem Personenverkehr (Strecke nach Sylt). Die Brücke besteht aus dem Schwebeträger über dem Nord-Ostsee-Kanal und den beidseitig angrenzenden langen Rampenbrücken, wobei die Rampenbrücken sich aus einer Kette von Rahmentragwerken mit dazwischen eingehängten Einfeldträgern zusammensetzen. Der gesamte Brückenzug ist 2218 m lang.
Zunächst wurde ab dem Jahr 2002 der Istzustand des Bauwerks durch statische Nachrechnungen bewertet. Anschließend wurden Konzepte für die Instandsetzung und Verstärkung erarbeitet und deren Ausführung geplant. Die statischen Berechnungsmodelle wurden Bauwerksmonitoring und einen Bremsversuch kalibriert.
An der Brücke erfolgen im laufenden Betrieb kontinuierlich umfangreiche Instandsetzungs- und Verstärkungsarbeiten, welche von der GMG Ingenieurgesellschaft geplant werden.