Schlossbrücke Berlin

Bauherr

Senatsverwaltung Berlin

Zeitraum

2017

Leistungen

Schwingungsmessungen an einer Figurine der Schlossbrücke zur Bewertung des Einflusses des Straßenverkehrs auf Schäden

Beschreibung

Die unter Denkmalschutz stehende Schlossbrücke in Berlin überquert den Spreekanal im Zuge der Prachtstraße Unter den Linden. Mit einer Breite von 32,6 m verfügt die Brücke über 2 Fußgängerwege sowie 6 Fahrspuren für den Straßenverkehr. Die Gesamtlänge der Brücke beträgt 56,3 m. Die Brücke wurde zwischen 1821 und 1824 nach Entwürfen des Architekten Karl Friedrich Schinkel im Rahmen der städtebaulichen Neuordnung des Bereichs zwischen Schloss und Opernplatz erbaut. Ursprünglich wurde die Schlossbrücke als Gewölbebrücke mit 3 Feldern (11,2 – 11,7 – 11,2 m) vollständig in Sandsteinmauerwerk ausgeführt. Im Rahmen von Sanierungsarbeiten (1912, 1927 und 1938) wurden die Mauerwerksgewölbe durch Stahlbeton ersetzt. Die Verkleidung aus Sandsteinmauerwerk blieb bestehen. 8 überlebensgroße Figuren aus Carrara-Marmor zieren die Brücke und dienen als Denkmal für die siegreiche Beendigung der Befreiungskriege.
Durch die Auswertung der Messdaten erfolgte eine Bewertung, ob die historischen Figuren in unverträglichem Maße Vibrationen durch Straßenverkehr ausgesetzt sind, die zu Schäden führen könnten.